Shoji-Türen - Holz trifft Papier...
Gestaltung und Funktion eines Möbels gehen stets Hand in Hand.
Während die Konstruktion und Einteilung eines Schrankes in dessen Inneren liegt und nicht sofort einsehbar ist, bilden die Türen das Gesicht des Möbels.
Neben der Möglichkeit, die Türen als glatte, große Flächen auszuführen, die stumpf wirken können und eher einer massiven Wand ähneln, gibt es eine weitere Möglichkeit, Ihrem Möbel ein feines, ansprechendes Aussehen zu verleihen: Shoji-Türen.
Die Konstruktion ist denkbar einfach und schon seit Jahrhunderten im japanischen Raum entwickelt und perfektioniert worden. Dabei werden filigrane Rahmen mit Sprossen rückseitig mit einem dicken Papier bespannt.
Meist sind diese Türen dabei als Schiebetüren ausgeführt.
Natürlich ist ein Einsatz als freistehender Shoji-Raumtrenner oder „normale“ Drehtür ebenfalls gut umzusetzen.
Diese Bauweise hat gleich mehrere Vorteile:
– Die Türen wiegen einen Bruchteil massiver Türen
– es wird bei weitem weniger Material benötigt
– der Aufwand ist geringer als die Fertigung von Massivholztüren
– die Reparatur ist einfach und ohne Probleme auch selbst vorzunehmen
– Scharniere und Bänder werden durch das geringe Gewicht weniger stark beansprucht und halten somit länger
– abhängig vom Einsatzbereich gibt es Papier mit zusätzlicher Kunststoffverstärkung
– gestalterisch sind keine Grenzen gesetzt – weder bei der Papierauswahl, noch bei der Einteilung der Türfläche mittels Sprossen etc.
Gerne erhalten sie von mir Shoji-Papier- und Holzmuster, sodass sie sich ein Bild dieser schönen Türen machen können. Das schwebende Gefühl beim Bewegen dieser ist schlichtweg begeisternd.
Unter Projekte finden Sie weitere Kleiderschränke, die mit Shoji-Türen verwirklicht wurden.
Ich freue mich, auch Ihre Idee eines schönen Shoji-Schrankes zu verwirklichen!